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Die HASAG 351 L ist eine Benzinvergaserlampe mit 300HK. Sie wurde in relativ großer Stückzahl gebaut, und war sowohl als Wehrmachtslampe ( Tank schwarz ) als auch als zivile Lampe ( Tank grün ) erhältlich.

Die Lampen variieren etwas hinsichtlich ihrer Ausführung, Differenzierungen gibt es bei der Ausführung des Handrades, dem HASAG Logo in der oberen Haube, oder den Beschriftungen am Traggestell.

Die Bezeichnung "L" deutet darauf hin, dass die Lampe auch für Petroleumvorwärmung geeignet ist. Im allgemeinen empfiehlt sich aber eine Vorwärmung mit Spiritus.

Als Betriebsmittel wird aus heutiger Sicht Petroleum, Benzin oder ein Gemisch empfohlen.

Der Bauzeitraum beläuft sich von ca. 1935 - 2Q 1943.

Produktionsort war HASAG Leipzig. Nach Kriegsende wurde die Produktion in der DDR fortgeführt, als MEWA LW 351L.

Außerhalb der DDR wurde durch den ursprünglichen Erfinder Eugen Schatz auch das Modell 551 L vertrieben.

Ersatzteile Bearbeiten

Die Ersatzteilversorgung ist schwierig, aber nicht hoffnungslos. Es sind im Netz Bedienungsanleitung und Ersatzteilliste verfügbar.

Folgende Teile konnten als kompartibel oder leicht anpassbar ermittelt werden:

Von der Petromax passen folgende Teile:

Fülldeckeldichtung = #11

Pumpenleder = #46 ( mit Nacharbeit des Innenloches )

Glühstrumpf

Die Dreiringdichtung am Handradventil kann als Notlösung durch eine Hanfwicklung ersetzt werden

Als Ersatz des Asbestdochtes in der Vorheizschale kann eine Ofenschnurdichtung oder ein dicker Kerzendocht verwendet werden.

Das Glas 120 x 120 mm ist noch neu erhältlich [1]

Hinweise zur Inbetriebnahme Bearbeiten

Ergänzend zur Inbetriebnahmeanleitung noch folgende Hinweise.

Zur Vorheizung wird statt Petroleum eher Spiritus empfohlen, da es sauberer handhabbar ist und rückstandsfreier verbrennt.

Die Flamme bricht gerne aus der Vorheizschale aus. Ein Brennen am Glasrand ist unbedingt zu vermeiden da sehr schnell Spannungsrisse im Glas auftreten.

Die Befüllung sollte original mit einem speziellen Spirituskännchen erfolgen. Eine praktische Alternative: ein leeres Fläschen Türschlossenteiser, vorne drauf einen dünnen Schlauch, vorne am Schlauch biegt man aus einen Stückchen Kupferleitung einen Bogen mit Schlauchhalter. Schon hat man ein S-förmig gebogenes Füllkänchen.

Troubleshooting Bearbeiten

P: Die Lampe geht nicht an obwohl Druck drauf ist und man schon die zweite Vorwärmschale verheizt hat

L: vermutlich Düse zu. Düse reinigen mit Handrad, ggf. Druck ablassen und Düse ausbauen

P: Die Lampe beginnt zu leuchten, wird aber nicht hell, der Glühstrumpf zeigt womöglich Flammen. Ich hab aber schon vollen Druck

L: eventuell Düsenproblem, sie spritzt nicht richtig nach oben, also reinigen,

L: oder undichtes Vergaserohr, der Druck entweicht nicht über die Düse.

L: oder unpassender Betriebsstoff, er vergast nicht ausreichend - Benzin zugeben

L: Vergasertemperatur am Vergaserrohr wird nicht erreicht. Das aufsteigende Benzin wandert nicht durch die äußere Messinggaze wo es leicht erhitzt und verdampft, sondern steigt im inneren Kanal der Düsennadelstange nach oben. Dort wird es aber womöglich nicht heiß genug. Versuchen Vergaserrohr innen zu zerlegen und zu reinigen.

Einzelnachweis Bearbeiten

  1. http://www.starklichttechnik.de/onlineshop/hasag-und-mewa/

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