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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel „Leidenfrost-Effekt“ aus der freien Enzyklopädie Wikipedia in der Version vom 17.9.2010 (Permanentlink) und steht unter einer Creative-Commons-Lizenz (CC-BY-SA 3.0). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.


BoilingWaterdropletLeidenfrost.png

Kochender Wassertropfen auf heißer Herdplatte schwebt durch einen Dampffilm berührungslos darüber.

Mit dem Leidenfrost-Effekt, auch Leidenfrost-Phänomen genannt, ist der Effekt der auf heißem Untergrund springenden ("tanzenden") Tropfen gemeint, den Johann Gottlob Leidenfrost beschrieben hat.

Überblick Bearbeiten

Dieses Phänomen wurde erstmals von Leidenfrost in Duisburg erforscht und wird in der Schrift De Aquae Communis Nonnullis Qualitatibus Tractatus  1756 beschrieben.

Noch heute wird, wenn auch wissenschaftlich erklärt, mit dem Leidenfrost-Effekt ein physikalischer Effekt beschrieben, der die "verzögerte Stoffumsetzung", also die zeitlich gedehnte Änderung des Aggregatzustandes, meint. Dieser Effekt kann leicht bei einer heißen Herdplatte beobachtet werden, auf die man einen Tropfen Wasser fallen lässt. Ist die Temperatur der Oberfläche hoch genug, um eine rasche primäre Verdampfung zu erreichen, so schwebt oder gleitet der Wassertropfen auf einem Dampfpolster, das ihn vor der direkten Wärmeübertragung isoliert. Der Dampf ist unter dem Wassertropfen gefangen und entweicht nur langsam. Gleichzeitig entsteht neuer Wasserdampf, und der Tropfen gleitet über dem heißen Material ähnlich wie die Hovercraft-Fahrzeuge.

Leidenfrost beim Betrieb von StarklichtlampenBearbeiten

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Wenn eine Starklichtlampe wie die Petromax im Betrieb mehr oder weniger regelmäßig in ihrer Helligkeit pulsiert, tritt vielleicht der Leidenfrost-Effekt im Vergaser auf.

Gerne neigen ganz flammneue Starklichtlampen zu diesem Phänomen, da der Vergaser von innen noch blank und frei von Ablagerungen ist. Nach einigen Betriebsstunden lagert sich ein leichter, unbedenklicher Film von festen Brennstoffrückständen auf den Vergaseroberflächen ab und bewirkt eine leichte "Aufrauhung" und Vergrößerung der Oberfläche, so dass sich der Leidenfrost mit der Zeit von selbst legt.

Generell gibt viele verschiedene Wege, das Auftreten des Leidenfrost-Effektes zu verhindern oder abzuschwächen:

Andere Ursachen für das PulsierenBearbeiten

Auch wenn Herr Leidenfrost zu den üblichen Verdächtigen gehört, wenn die Lampe in regelmäßigen Abständen pulsiert, gibt es für dieses Phänomen andere mögliche Ursachen, wie z.B. Brennstoffmangel: Auch wenn die Lampe vollgetankt ist, kann es bei einem nicht vollständig öffnenden Vergaserfußventil zum Pulsieren kommen[1]

Weblinks Bearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Pelam-Forum: Thread "Licht pulsiert, Leidenfrost?" Beitrag von "lichtgestalt" und folgende

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