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Diese Seite bündelt die in den Nachkriegsjahren wechselnden Firmenbezeichnungen der Produktionsfabriken Beierfeld, sowie Produkte mit BAT Label an verschiedenen Standorten wähend der Zeit 1945-1990.

Für weitere Informationen siehe auch MEWA - Leipziger Werke .

Firmenbezeichnungen [1]Bearbeiten

  • 1945 - 01.07.1948 Herman Nier Spezialfabrik für Sturmlaternen, Beierfeld
  • 01.07.1948 - 01.02.1952 M E W A Nirona-Feuerhand-Werke / VEB Metallwarenfabriken Beierfeld/Erzgebirge
  • 01.02.1952 - 01.04.1969 VEB Sturmlaternenwerk Beierfeld ( Teil des MEWA- Kombinats), zum VEB SLW-B gehörten auch Außenwerke wie das Werk Heidersdorf
  • 01.04.1969 - 1990 VEB Sturmlaternenwerk Beierfeld ( Betriebsteil des VEB Waschgerätewerk Schwarzenberg, Teil des MONSATOR-Kombinats. Ab 197x umbenannt zu FORON.)


Der Namenszeitraum als VEB Metallwarenfabriken Beierfeld/Erzgebirge ist nicht zu verwechseln mit FROWO, die ab den 1970er Jahren den gleichen Betriebstitel führten.

Das VEB Waschgerätewerk Schwarzenberg nahm bereits vor 1969 hoheitliche Aufgaben für das VEB Sturmlaternenwerk Beierfeld wahr, beispielsweise hielt es die Patent und Markenrechte.

Produkte[2]Bearbeiten

Laternen Bearbeiten

Nach Beilegung des Markenrechtsstreits mit der Familie Nier begann etwa ab Ende 1950 bis zur Betriebsauflösung nach Ende der DDR im VEB Sturmlaternenwerk Beierfeld die Produktion der Sturmlaternen BAT 158 und BAT 159 [3]. Des weiteren gab es anders gemarkte Export und Sondermodelle, die aber auf diesen zwei Typen basierten. Es handelt sich um die BEE 75, die ALIBELLE 76, die BAT 159 STK und die BAT 259.

Für einen Exportautrag wurde in Zusammenarbeit mit FROWO die Laterne BAT 200 aufgelegt, deren Bezeichnung bereits vor dem 2 WK verwendet wurde.

Für die Laternen gab es über die Jahre verschieden gemarkte klare Gläser, sowie farbige Ausführungen unterschiedlicher Qualität.

Die Gläser für die BAT 158 und BAT 159 kamen dabei nicht mehr wie früher von Schott Jena, sondern vom VEB Beleuchtungswerk in Welzow[4], ab 1979 BT Welzow des VEB Vereinigte Beleuchtungsglaswerke Dresden. Die Glasgießerei endete dort jedoch 1977, es bestand ab da nur noch eine Glasschleiferei. Die Gläserherkunft ist ab da also weiter etwas nebulös.

Kocher Bearbeiten

Das ebenfalls zum VEB Waschgerätewerk Schwarzenberg gehörende Werk Heidersdorf produzierte unter dem BAT Logo Petroleumgaskocher, und vermutlich auch den 2flammigen Sprituskocher.

Starklichtlampen Bearbeiten

Des weitere wurden Starklichtlampen auf Basis der HASAG 351L produziert. Die Produktion erfolgte zunächst in Leipzig, wo noch die Maschinen von HASAG standen im VEB Metallwarenfabrik Leipzig ( ca. 1947- 63 ) bzw. im letzten Jahr im umbenannten VEB Leuchtenbau Leipzig , siedelte dann über ins VEB Sturmlaternenwerk Beierfeld[3]. Am dortigen Standort erfolgte die Fertigung des Types BAT 270. Allgemeine Informationen stehen vorläufig unter MEWA Starklichtlampe bereit.

Lötlampe Bearbeiten

Der VEB Lötgeräte Dresden produzierte ebenfalls unter BAT Logo Lötgeräte und ähnliches.

  • BAT Lötlampen in verschiedenen Größen (BAT 500)
  • 100-1 Taschenlötgerät
  • Farbabbrenner

Sonstige Produkte Bearbeiten

  • Werkzeugkisten
  • Ölfasser
  • Metalltransportkisten
  • Gießkannen

QuellenBearbeiten

  1. Archiv Jörg Wegenmann
  2. Archiv Jörg Wegenmann
  3. 3,0 3,1 Privatarchiv J. Wekenmann
  4. https://sturmlaternen.jimdo.com/bat-pan/gl%C3%A4ser/

Weblinks Bearbeiten

https://www.starklicht.com/sammlung-kocher-collection-cookers/bat/

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