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Hallo zusammen

Habe mich überwunden, meinen ersten Wiki-Beitrag überhaupt festzuhalten.

Nach dem Kauf einer Beleuchtungsmaterial-Kiste der Schweizer Armee mit 2 Geniol-Starklichtlampen für den Benzinbetrieb (inkl. Zubehör), habe ich mich entschlossen, mir eine neue Petromax-Lampe aus Messing (Petroleumbetrieb) anzuschaffen. Mit Erstaunen habe ich festgestellt, dass diese Lampe bei Conrad.de ca. €130.00 und bei Conrad.ch SFR 130.00 kostete. Also habe ich sie hier in der Schweiz bestellt und gleich einen Stützbügel für die Zweilochstrümpfe dazu.

Ausgepackt machte sie einen guten Eindruck, allerdings war sie nicht mehr so massiv gearbeitet wie die Lampen aus den 60er-Jahren. Natürlich musste ich sie gleich in Betrieb nehmen, Petroleum rein, aufpumpen, Glühstrumpf rauf und los. Da fiel mir auch schon auf, dass es irgendwo zischte. Der Rapid war an der Düse nicht dicht. Mit Druck auf den Kipphebel war dieser wieder dicht, allerdings nur solange man Druck ausübte. Also Flammschutzrohr runter. Da war es dann dicht. Die Düsenbohrung machte mir einen abgeschrägten Eindruck, ob das so sein sollte konnte ich nicht beurteilen.

Den Rapid bekam ich nicht zum Brennen, ich konnte damit nur Zündhölzer ablöschen. Egal, dann eben mit Brennsprit in der Vorwärmschale. Strumpf abfackeln, Vorwärmschäle ein 2.-Mal füllen und anzünden. Dann pumpen und siehe, die Lampe leuchtet.

Nach einer halben Stunde Testlauf löschte ich die Lampe. Bei einem 2.-Test baute ich Druck mit der Handpumpe auf und musste nach kurzer Zeit feststellen, dass Petrol auslief. Es konnte auf der Überwurfmutter des Vergasers lokalisiert werden. Also habe ich die Überwurfmutter fester angezogen und stellte dabei fest, dass sich der Vergaser leicht nach rechts neigte. Naja. Danach stellte ich immer noch Petrol auf der Überwurfmutter fest, diesmal konnte ich das Leck jedoch an der Vergaserdüse feststellen. Recherchen ergaben, dass das Vergaserfussventil undicht sein musste. Ersatzteile bestellt bei hytta.de. Nach Erhalt Lampe auseinandergenommen, Tragegestell runter, Vergaser ausgebaut und siehe da: Vergaserventilhülse sass total schräg. Zudem war die Dichtung nicht vollständig eingelegt und stand auf einer Seite vor: Korrigiert. Hülse ersetzt, das Teil sass nun richtig. Die Rapiddüse wollte ich auch noch ersetzen, aber die bekam ich nicht runter. Dafür stellte ich fest, dass die original Rapiddichtung ca. 1,5mm kürzer war als das Ersatzteil. Neue Dichtung montiert, alles wieder reingeschraubt (unter Verwendung der alten Bleidichtungen) und Test: Rapid dicht, Vergaserfussventil zu 90%. Das reicht für den Moment. Sollte ich später nochmals Petrol am Vergaser feststellen werde ich die Vergaserfussventildichtung auch noch austauschen.

Später habe ich dann noch gelesen, dass die neuen Petromax in China hergestellt werden. Ahaa....

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